Verbindliche Qualitätsstandards für die Obdachlosenunterbringung gefordert

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Aus Anlass des Angriffs auf einen Obdachlosen in der Nacht zum Sonntag in der Nähe vom S-Bahnhof Köpenick erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick /Lars Düsterhöft:

Der Angriff auf den Obdachlosen in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick ist aufs Schärfste zu verurteilen. Es ist zu hoffen, dass die Polizei diese Tat schnell aufklären kann. Wir wünschen dem Opfer eine gute Genesung.

Der Vorfall macht jedoch deutlich, dass sich unsere Gesellschaft stärker um die schwächsten Bürgerinnen und Bürger kümmern muss. Unterbringungsangebote sowie weiterführende Hilfsangebote sind unabdingbar. Die Gefahren, welchen sich diese Bürgerinnen und Bürger auf der Straße aussetzen, sind menschenunwürdig und dürfen von der Gesellschaft nicht ignoriert werden. Hier muss die Gesellschaft weiter sensibilisiert werden. Die Ausgrenzung dieser Menschen ist abzulehnen.

Die Politik ist aufgefordert die Quantität an Notunterkünften weiter dem Bedarf anzupassen und auch die Qualität in den Einrichtungen zu erhöhen. Hierzu ist beispielsweise eine Überarbeitung des Maßnahmen- und Handlungsplans der Wohnungshilfe und -politik in Berlin dringend notwendig.


Bei Nachfragen:
Lars Düsterhöft
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