Postdienstleistungen bleiben in Johannisthal

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Die Deutsche Post wird weiter Postangebote in Johannisthal aufrechterhalten. Nach Bekanntgabe des Beschlusses der Deutschen Post AG, bis 2011 alle eigenständig betriebenen Filialen aufzugeben und die Angebote durch Partnerfilialen zu ersetzen, befürchtete die SPD-Fraktion eine deutliche Verschlechterung des Angebots und führte dazu auch mit der Post ein Gespräch. Die bestehenden Angebote sollen jedoch durch andere Partner ersetzt werden. Auch die BVV nahm sich insgesamt der Sache an und beschloss, dem Bezirksamt zu empfehlen, sich dafür einzusetzen, dass die Angebote der Deutschen Post AG, wie Brief-, Paketsendungen und Postbankleistungen, auch in der Zukunft wohngebietsnah über Dienstleistungsfilialen im Bezirk Treptow-Köpenick erreichbar bleiben. "Das entscheidende Kriterium bleibt für uns bestehen: die Angebote der Deutschen Post müssen weiter wohnortnah erbracht werden. Wenn durch Gewinnung neuer Partner die Angebote sogar verbessert und die Wege kürzer werden, begrüße ich das ausdrücklich. Dazu muss sich das Unternehmen positionieren und der Öffentlichkeit bekannt machen. Mit der Privatisierung des Unternehmens in den neunziger Jahren verschwand auch der Einfluss der Politik auf das Unternehmen", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Oliver Igel.

Zum 3. Februar soll nun nach einem Bericht des Bezirksamtes am Sterndamm 106 in Johannisthal eine kleine Partnerfiliale eingerichtet werden. Hier sollen in gewohnter Weise Brief- und Paketdienstleistungen erbracht werden, hieß es. "Die Bürgerinnen und Bürger sollten dieses Angebot am Standort Sterndamm 106 in Johannisthal genau prüfen und sich bei Beschwerden auch direkt an die Post wenden. Für weitere von der Post geplante Umwandlungen von Filialen sollte das Unternehmen die Bevölkerung rechtzeitig und umfassend informieren", forderte Oliver Igel.

Für die Postfilialen am Sterndamm 67 in Johannisthal, in der Rinkartstraße 5-9 in Baumschulenweg und in der Bölschestraße 69 in Friedrichshagen gibt es noch keine konkreten Planungen, so dass der Betrieb dort bis auf weiteres so bestehen bleibt.




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Oliver Igel, Fraktionsvorsitzender
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