Gesellschaftliche Basis stabilisieren – Bezirke richtig ausstatten!

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Auf eine Anfrage des Bezirksverordneten Rick Nagelschmidt legte das Bezirksamt die extreme Mangelsituation im Personalbereich offen. Der Altersdurchschnitt wird sich nach Kalkulationen in den nächsten 10 Jahren auf 56,21 Jahre erhöhen und befindet sich derzeitig bei 49 Jahren. Bis 2016 werden jedes Jahr bis zu 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausscheiden. Im Zusammenhang mit dem Fakt, dass in den letzten vier Jahren 40 % der Stellen von ausgeschiedenen Dienstkräften nicht nach besetzt wurden, weist dies auf eine stetig schlechter werdende Personalausstattung hin. Hinzukommt, dass momentan schon 150,58 Vollzeitstellen unbesetzt sind, im Besonderen in den Bereichen technischer Laufbahnen, bei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, bei Sportplatzwartinnen und Sportplatzwarten, bei Gärtnerinnen und Gärtnern sowie im Gesundheits- und im Ordnungsamt.

 

Auf eine Anfrage des Bezirksverordneten Rick Nagelschmidt legte das Bezirksamt die extreme Mangelsituation im Personalbereich offen. Der Altersdurchschnitt wird sich nach Kalkulationen in den nächsten 10 Jahren auf 56,21 Jahre erhöhen und befindet sich derzeitig bei 49 Jahren. Bis 2016 werden jedes Jahr bis zu 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausscheiden. Im Zusammenhang mit dem Fakt, dass in den letzten vier Jahren 40 % der Stellen von ausgeschiedenen Dienstkräften nicht mehr besetzt wurden, weist auf eine stetig schlechter werdende Personalausstattung hin. Hinzukommt, dass momentan schon 150,58 Vollzeitstellen unbesetzt sind, im Besonderen in den Bereichen technischer Laufbahnen, bei Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, bei Sportplatzwartinnen und Sportplatzwarten, bei Gärtnerinnen und Gärtnern sowie im Gesundheits- und im Ordnungsamt.

„Die Zahlen sind im höchsten Maße alarmierend und zeigen das Ausmaß einer Spar- und Personalpolitik, die zu erheblichen Lasten der Bezirke und ihrer Aufgabenerfüllung gehen. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die Bezirke und das Land ihren beschlossenen und versprochenen Verpflichtungen nachkommen. Dies wird immer weniger möglich sein und erhebliche Folgen für das Vertrauen in die Politik produzieren“, so Rick Nagelschmidt.

Oliver Igel, Fraktionsvorsitzender, fordert das Land Berlin auf, für eine gerechte Finanzverteilung in der Stadt zu sorgen. „Der Rat der Bürgermeister ist mit einem einstimmigen Beschluss an den Senat und das Abgeordnetenhaus herangetreten, die Personalplanung an den Bedürfnissen und Aufgaben der Bezirke zu orientieren. Diesem müssen beide nun Folge leisten. Tritt die beschriebene Entwicklung so ein, werden wir in den nächsten Jahren nicht mehr in der Lage sein, unsere Grün- und Sportanlagen zu pflegen, unsere Schulen, Kitas und Jugendclubs richtig auszustatten sowie unsere Bautätigkeiten im Hoch- und Tiefbau sicher zu gewährleisten. Dies kann nicht im Interesse des Landes sein.“

 

Bei Nachfragen:

Oliver Igel, Fraktionsvorsitzender

Mobil: 0175/410 51 29

 

Rick Nagelschmidt, Schulentwicklungspolitischer Sprecher,

Mobil: 0177/5769569