Die Erweiterung der A 100 muss kommen!

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Es war eine ganz knappe Entscheidung auf dem Landesparteitag der Berliner SPD am 17.5.2009 gegen die A 100. Ein Parteitag wird sich erneut mit dem Thema befassen müssen. Die SPD-Fraktion der BVV Treptow-Köpenick erklärt dazu:

Berlin ist zusammengewachsen, aber an der Struktur des Hauptstraßennetzes sind die Folgen der Teilung noch sichtbar. Die Situation im Berliner Südosten: Der Verkehr macht weite Umwege und nimmt Wege durch Stadträume, die dafür nicht geeignet sind. Sehr viele Menschen sind von Lärm und Luftschadstoffen betroffen.

 

Wir brauchen die Erweiterung der A 100 bis zur Frankfurter Allee, weil sie
  • Verkehrsströme bündeln wird (erwartete Verkehrsabnahme im Südostraum Berlins um bis zu 18 %).
  • die Lebensqualität vieler Menschen erhöhen wird, da sie den Verkehr aus vielen Wohnstraßen zukünftig aufnehmen wird und damit die Gesamtbelastung der Bevölkerung durch den Kfz-Verkehr verringern wird (Prognose: Begünstigte durch Verkehrsabnahme ca. 60.000 Anwohner, Betroffene durch Verkehrszunahme ca. 6.000 Anwohner).
  • wichtig ist für die wirtschaftliche Entwicklung von Berlin.

Stadtautobahnen sind ein starker Einschnitt in die Stadtstruktur und Lebensräume, sie sind daher so verträglich wie möglich zu bauen. Das rot-grüne Bundeskabinett hat daher 2003 den aktuell teuersten Autobahnabschnitt Deutschlands von Neukölln bis zur Straße Am Treptower Park in den Bundesverkehrswegeplan eingestellt; ein Großteil der Summe ist für Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen. Diese Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner sind uns wichtig, sie sind uns die hohen Baukosten wert.