Steganlagenkonzeption des Bezirks Treptow-Köpenick

Stand: April 2007 | Positionspapier als PDF

Die im Oktober 2006 vom Bezirksamt vorgelegte Fassung hat insbesondere bei den Verbänden und Sportvereinen viel Unruhe verursacht. Sie fühlten sich bei der Erarbeitung übergangen, denn die Bestandsdaten von 2000-2002 entsprechen teilweise nicht mehr dem heutigen Stand. Falsche Darstellungen im Kartenmaterial und die Sorge, dass der Naturschutz über den Bestand der vorhandenen Wassersportvereine gestellt wird, schürten den Widerstand gegen diese Konzeption.

Erst nachdem von Bürgern und Vereinen im Rahmen des von der SPD am 15. April 2007 durchgeführten Frühschoppens zum Thema „Steganlagenkonzeption“ noch einmal viele Argumente vorgebracht worden waren, sagte der zuständige Bezirksstadtrat Mi-chael Schneider eine Einarbeitung der Stellungnahmen in die Fortschreibung der Kon-zeption bis Oktober 2007 zu.

Unter folgenden Aspekten kann die SPD der Steganlagenkonzeption zustimmen:
  • Inhaltliche Fehler im Text müssen beseitigt, Daten und Kartenmaterial berich-tigt werden.
  • Die Intention des Bezirksamtes, die Möglichkeiten zum Erhalt der funktionsfähigen Steganlagen auszuschöpfen, ist in die Konzeption einzuarbeiten. Somit werden Vereine in ihrem Bestand nicht gefährdet.
  • Vereine und Verbände sind bei der Fortschreibung der Konzeption zu beteiligen.
Wenn Naturschutz, Sport, Tourismus und Stadtplanung gleichberechtigt betrachtet werden, kann die Steganlagekonzeption als Handlungsempfehlung für die Verwaltung durchaus hilfreich sein.

Die SPD wird die Umsetzung der Steganlagenkonzeption aufmerksam beobachten und ggf. weitere Anträge zu Änderungen und Verbesserungen stellen.