Der Knoten zwischen Verwaltung und Einwohnerschaft ist geplatzt – BVV beschließt den Einwohnerantrag zur Verkehrsführung und Verkehrsberuhigung im Bohnsdorfer Kreisel - News - SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Der Knoten zwischen Verwaltung und Einwohnerschaft ist geplatzt – BVV beschließt den Einwohnerantrag zur Verkehrsführung und Verkehrsberuhigung im Bohnsdorfer Kreisel

SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick
Herausgegeben von in Pressemitteilungen ·
Seit vielen Jahren kochten die Gemüter hoch zwischen Verwaltung, den AnwohnerInnen, Gewerbetreibenden und der Politik um den Richtungsverkehr im Bohnsdorfer Kreisel, also den Straßen Richterstraße, Am Falkenberg und Bruno-Taut-Straße am Bahnhof Grünau.
Das bezirkliche Tiefbauamt wollte einen konsequenten Zweirichtungsverkehr einführen und die EinwohnerInnen forderten einen konsequenten Einrichtungsverkehr. Nun haben sich die BürgerInnenvertreter und Politik geeinigt. Die VertreterInnen des Einwohnerantrags „Bohnsdorfer Kreisel“ übernahmen den Vorschlag der SPD-Fraktion, die bisherigen Richtungsverkehre beizubehalten und damit die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ohne Neuanordnung durchzuführen.
Alle anderen Ziele der Baumaßnahme, wie die Verlegung der Bushaltestellen, die Einrichtung von Radfahrstreifen und Fußgängerüberwegen sowie der Bau einer Ampelanlage an der Kreuzung Richterstraße / Ecke Bruno-Taut-Straße können auch so realisiert werden. Einzig der geplante Fußgängerüberweg Am Falkenberg muss ein paar Meter weiter außerhalb des Kreisels verschoben werden.
Der Einwohnerantrag Bohnsdorfer Kreisel (Drs. VII/1327) wurde von der BVV am 11. Mai 2017 mit breiter Mehrheit beschlossen. Die VertreterInnen des Einwohnerantrags, die über 4.000 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt hatten, sind über die Entscheidung sehr glücklich.
„Es kann so einfach sein“, fasst Ralf Thies, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Initiator der nun gefundenen Lösung den Prozess zusammen. „Natürlich muss ganz viel an Arbeiten erfolgen, aber es ist nicht die erste bauliche Maßnahme dort und genau wie bisher ist das kein Grund für einen neuen Richtungsverkehr. Die gut 4000 UnterzeichnerInnen des Einwohnerantrages wissen genau, was sie wollen: Die bewährte Verkehrsführung und natürlich neue und gute Lösungen für die Busse, den Radverkehr, die Überwege und Ampelanlagen. Das passt so zusammen und wir müssen nun die Verkehrslenkung Berlin überzeugen, die Anordnung des Zweirichtungsverkehrs zurückzunehmen.“

AnsprechpartnerInnen:
Ralf Thies (verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion)

Gabriele Schmitz (stadtentwicklungspolitischer Sprecherin der SPD-Fraktion)



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü